Die Pallavicinis

sind eine uralte Aristokratenfamilie, die ursprünglich aus Italien stammt. Angeblich führte sie schon im Jahre 996 den Titel Marchese (Markgraf). Die Familie Pallavicini verbreitete sich mit der Zeit immer weiter, und fasste in Bayern, Österreich (Tschechien, 1843) und auch in Ungarn (1803) Fuß. In Österreich-Ungarn wurde ihre Berechtigung zur Führung des Titels Markgraf am 1. Februar 1868 durch ein oberstes Manuskript anerkannt.

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Vier Hauptlinien: lombardisch, varanisch, genovesisch und rospigliosisch, bzw. die Nebenlinien von Pellegrino und Scipione sind bekannt. Die von Lombardei ist die älteste Linie, die im 10. Jahrhundert vom aus Deutschland stammenden Graf Adalbert, einem Verwandten der Markgrafen von Baden, gegründet wurde, dessen Frau, Adelhaid mit den aus der sächsischen Familie stammenden römischen Kaisern verwandt war. Adalbert ging nach Italien in Begleitung vom Kaiser Otto II., wo er im Jahre 981 die in den Bezirken Parma, Piacenza und Cremona liegenden Güter als Lehen erhielt. Seine Nachfolger vermehrten diese Güter, und nannten sie stato Pallavicino. Die Familie gehörte zu den unerschütterbaren Anhängern der römisch-deutschen Kaiser. In Lombardei war Johann die wichtigste Stütze vom Kaiser Friedrich I.; genau wie Hubert (Oberto) die von Kaiser Friedrich II. Als Stellvertreter des Kaisers organisierte Hubert in Allianz mit Ezzelino die größte ‚condottieri’ (Söldner-) Armee (1240).

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